AUF DEN SPUREN VON JOAN MIRÓ

Das Licht, die Farben und Landschaften von Mont-roig del Camp waren für Joan Miró Inspiration pur


Die Beziehung zwischen Joan Miró und Mont-roig del Camp war so eng, dass er auf seinen Reisen immer eine Johannisbrotschote von Mont-roig bei sich trug. In Mont-roig hatte Miró sein Ferienhaus Mas Miró, in dem er sein Universum und sein Werk schuf. An diesem Ort seiner künstlerischen Anfänge und Seelenlandschaften wollte er immer zurückkehren. In Mont-roig del Camp entschied er sich – nach einer Krankheit und gegen den Willen seines Vaters – auch dazu, sich der Malerei zu widmen. Hier schuf er einen Großteil seiner ersten Werke, die ihn schon bald zu einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhundert machen sollten. Inspiriert wurde sein Schaffen von Mont-roig del Camp und seinen Landschaften, er spürte die Verwurzelung mit der Erde und interessierte sich für alltägliche Gegenstände und eine natürliche Umgebung.


Ergründen Sie bei einem Besuch im Mas Miró, wo alles begann, oder einer Tour auf „Mirós Seelenlandschaft“ Mirós enge Beziehung zu Mont-roig. Diese führt Sie zu einigen Orten, die er in universelle Kunst verwandelt hat.


**ACHTUNG**


Vom 4. November bis 1. März bleibt das Mas Miró aufgrund von Verbesserungsarbeiten geschlossen.


Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten


DIE MASIA


„Die Masia“ ist wohl das emblematischste Werk seiner figurativen Etappe. In das minutiös – wie eine Kalligrafie – erstellte Werk verliebte sich Hemingway, der das Gemälde kaufte. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme des alltäglichen Lebens eines Bauern. Es scheint so, als ob Miró sein ganzes Leben in diesem Landhaus in ein einziges Bild hätte packen wollen. Laut Erzählungen stellte er dieses Bild, das er in Mont-roig begonnen hatte, in Paris fertig: barfuß auf Erde und Blättern des Ferienhauses.


STRAND VON MONT-ROIG


Joan Miró ging gern zum Strand La Pixerota, um zu schwimmen oder Sport zu treiben. An diesem Strand entstanden auch seine berühmten Sterne, die später zum Erkennungszeichen seiner Bilder werden sollten. La Pixerota war für ihn ein Ort der Inspiration, um eines seiner ersten Gemälde – „Strand von Mont-roig” – zu schaffen.


MONT-ROIG, SANT RAMON


Durch die natürlichen Formen um die Einsiedelei La Roca ließ der junge Miró seiner Beeinflussung durch Cézannes freien Lauf. Nach seinen eigenen Worten war Mirós Geheimnis das Gleichgewicht. Die Lage der Einsiedelei Sant Ramon, die kubischen Formen des roten Felsens und die Umgebung – eine Herausforderung an die Gesetze des Gleichgewichts – weckten die Aufmerksamkeit des Genies.


MONT-ROIG – DAS DORF


Das Gemälde „Mont-roig – das Dorf“ ist eine der vielen Ansichten des Ortes, die Miró gemalt hat. Das Bild ist von Les Creus aus gezeichnet. Ins Auge sticht sofort die majestätische neue Kirche und einige dicht gedrängte Häuser, die den Blick auf die – zum Meer führenden – Längsstraßen freilassen. Das Werk ist Teil der ersten malerischen Etappe des Künstlers.


DORF UND KIRCHE VON MONT-ROIG


Das Gemälde „Dorf und Kirche von Mont-roig“ ist eine der Ansichten des Dorfes, die Miró gemalt hat. Das Bild ist eine Synthese seines bisherigen Werkes und ein Fortschritt bezüglich der figurativen Etappe. es zeigt einen Bauern, eine absichtlich überdimensional gezeichnete 173, Stangen für Tomatenpflanzen, die die gleiche Form wie die für Miró so charakteristischen Sterne haben, und die neue Kirche in Konstruktion.